HalloIch bin Bolle, fast ein Jahr alt und schon bekannt wie ein bunter Hund.Denn ich spiele in GZSZ mit, gehöre dort der Familie Lembke und habe alle und alles dort gut im Griff.Nein, im Ernst, als ich mit acht Geschwistern (ja ihr lest richtig, wir waren neun Hundebabys!!),geboren wurde und mein Frauchen mich pitschepatsche nass ansah, entschied sie noch in dieser Minute mich zum Filmhund auszubilden. Jedes meiner Geschwisterwelpen sah anders aus, manche wie kleine Wölfe, andere wie Beagle und noch andere wie Border Collie. Die Hochzeit meiner Eltern war von Frauchen geplant und in meiner Ahnenreihe sind einige berühmte Filmhunde. So z. B „Dropsi“ sie war in der Mccaine Werbung und spielte in „Ein Hund namens Freitag“ . Mein Vater Willi war auch schon in einigen Vorabendserien, Werbungen und Krimis zu sehen. Ja er war sogar vor zwei Jahren der „Strandhund“ in GZSZ. Wie ihr seht, kommt meine Begabung nicht von ungefähr.Bis wir acht Wochen alt waren, hatten wir Babys viel Spaß miteinander und trieben Frauchen mit unserem Schabernack schier zur Verzweiflung. Dann kamen Tage des Abschieds. Täglich wurden Welpen von streng ausgesuchten Hundeeltern (Frauchen ist da sehr kompromisslos) abgeholt. Mit vielen habe ich heute noch Kontakt in der Hundeschule. Nun waren alle Geschwister untergebracht und ich schloss mich „Paulchen“ der Bordeauxdogge, mein großer Freund, mein Held, mein Idol an.Mit neun Wochen bin ich dann mit Frauchen zum Casting nach Babelsberg gefahren. Dort suchte GZSZ einen talentierten Welpen, der in der Serie für längere Zeit einsteigen sollte.Ich schlug mit meiner charmanten Art (indem ich den Chef mit großen Hundebabyaugen ansah und mich an ihn schmiegte) alle anderen Bewerber aus dem Rennen. Frauchen sagte lächelnd im Auto, ich sei ein Schlitzohr und ob „Paulchen“ mir das ins Ohr geflüstert hätte.So, da hatte ich sie nun, meine Traumrolle! Echt Klasse:Ich komme ins Studio und alles dreht sich nur um mich. Alle wollen mich anfassen, mit mir spielen, mich auf den Arm nehmen oder mit mir kuscheln.Leider gab es einige Verbote von Frauchen. Als ich noch so klein war durfte ich außerhalb des Sets (Drehort) nicht angefasst oder angesprochen werden, damit ich Aufmerksamkeiten nur von den Schauspielern bekomme und bei ihnen bleibe während der Aufnahme.Aber heute habe ich meinen „Job“ verstanden. Schön im Set stehen, sitzen oder liegen bleiben und lächeln. Manchmal darf ich auch zu den Schauspielern auf den Schoß und ich weiß jetzt auch wenn sie sich anbrüllen, dass ich nicht zu Frauchenflüchten muss. Denn Dieter, Hanne, Anne und Jörn spielen das ja nur.Ich habe auch schon viel gelernt. Ich kann Sitz, Platz, Steh, Stopp, Bleib und auch bellen auf Handzeichen.Wenn ich gute Laune habe und Jörn oder Dieter ein Leckerchen haben, führe ich auch Befehle von ihnen aus .Dann sind die beiden immer richtig stolz, weil sie glauben ich „gehorche“ hihi, ich lass sie in den Glauben und zwinkere meinem Frauchen zu, denn eigentlich „gehorche“ ich nur auf sie.Zuhause lebe ich mit vielen berühmten Freunden zusammen, z.B. „Bernie“ der Berner Sennenhund aus „Löwenzahn“( ab 3 Oktober 2006). Mein bester Freund „Paulchen“ starb leider im Herbst und wir sind unsagbar traurig, denn er war ein ganz besonderer Hund und ich bin sehr froh ihn kennen gelernt zu haben. Im letzten Sommer verriet er mir viele Tricks und Kniffs um ein guter Filmhund zu werden.Inzwischen habe ich ein nettes Hundefräulein kennen gelernt und werde wohl im Herbst zum ersten Mal Vater. Manno ist das aufregend.Bis dahin EUER BOLLENeuste Nachricht ! Bolle wird Anfang des Jahres 2007 zum ersten mal Pappa! So, da sind die ersten Bilder von meiner Tochter Cleo und meinem Sohn Willy.CleoWilly